Freitag, 12. Juni 2009

Boston wrap up & home again






















Hallo Freunde,
nachdem ich eine schöne Woche in Boston verbracht, heile zuHause gelandet bin, mir das Rezept für 8 Massagen abgeholt und die Welcome-Party gelaufen ist soll es auch endgültig Schluss sein mit diesem Blog. Hier nochmal eine kurze Übersicht über die Ereignisse der letzten 2 Wochen.

1. Boston

Nachdem ich aus der Absteige an der US 1 ins Rodway Inn umgezogen war habe ich noch eingige schöne Tage mit Ausflügen nach Boston, Fall River, Newprt und Cape Cod unternommen. Auch serious shopping war angesagt. " Shop untill You drop" im outlet und bei Mazy´s brachte meine credit card zum Glühen. Ich kann für Reisende, die in diesem Jahr Richtung Boston / Massachusttes fliegen noch einige wertvolle Tipps geben. Just call, mail or text me.
Ab Donnerstag machte ich auch die ersten Joggingversuche an der Revere Beach und sie liessen auf baldige Genesung hoffen. " 2 kleine Schockerlebnisse habe ich dann aber doch noch zu vermelden: Bei einem Walmart-Besuch, wo ich einen 8 Gig ipod, Koffer und einige andere Sachen erstand, wartete ich anschliessend an der Kasse auf Abfertigung. Nachdem die Waren alle eingescant waren und die Summe feststand, fragte die Kassiererin:" Cash or credit? " Credit of course, aber wo waren die Karten ? Weg ! Panik brach aus. Der Technikverkäufer schob mit dem 145 $ ipod davon und ich mit der shoppingcart zur info. "Also 1 Stunde können Sie das Teil hier parken ansonsten werden die Sachen wieder eingeräumt!" Ich musste mich erstmal beruhigen und ganz cool überlegen. Eigentlich konnten die Karten nur im Hotelzimmer sein. So war es dann auch.
Nach einer 3/4 Stunde Fahrzeit konnte ich die Sachen endlich bezahlen und meine Herzfrequenz hatte sich wieder beruhigt. Das zweite Schockerlebniss hatte ich dann noch am Flughafen beim Einchecken des Fahradkartons. Nachdem ich es geschafft hatte, das Fahrrad wunderbar auf Kartongröße zu reduzieren und den Karton mit ducktape verschlossen hatte, wollte es der Security Officer öffnen. Ich: "können wir nicht darauf verzichten ? Ich bekomme den Karton hier niemals wieder dicht." If You don´t open it, it won´t fly!" war die kühle Antwort. Gottseidank hatte er ducktape mit und es war überhaupt kein Problem.
Dann noch das Vorbeifahren am deutschen Zoll. Da mir als ehemaligen Marineoffizier die Angst vor dem Zoll naturgegeben ist, verursachte die Fahrt doch einige Schweissausbrüche.
Nachdem ich Dagmar in die Arme schliessen konnte und ich auch Manni Schuster, einem Kameraden aus alten Marineschultagen begrüßen konnte, bin ich wieder heile in Glücksburg gelandet.
Die gestrige Welcomeparty mit Freunden aus der Nachbarschaft, Lauf- und Radsportszene war toll. Ganz toll fand ich den Pokal vom Race Director Reinhard (Bild)
Abends habe ich mir nochmal den Mittschnitt des Radiointerviews vom Pfingstmontag angehört.

Montag, 1. Juni 2009

Mission Accomplished !!
































Brattleboro, VT nach Lynn, MA 110 mls, 08:08:58 Std, Schnitt: 13,5 mph, 1600 hm, 6592 cal

So, das ist sie also: Die letzte Etappe meiner Reise coast to coast . Sehr frueh in Brattleboro, Vt losgefahren, um dem Autoverkehr in Boston zu begegnen. Zunaechst am Conneticut River die 119 entlanggeradelt. Dachdem ich das Flusstal verlassen hatte, wurde es wieder ziemlich anstregend. Bis km 65 hatte ich schon ca. 1300 hm hier mich gelassen. Bei Winchester habe ich eine "Covered Bridge" forografiert, so wie die im Film mit Clint Eastwood & Merryl Streep. Im Country Store von Fitzwillien eine kleine Kaffeepause gemacht und mich erkundigt, wo ich das shot glass von New Hamphire ergattern kann. Dann endlich nach Passieren der State Line von Massachustts wurde es flacher und die down hill Passage begann endlich. Ab Groton fuhr ich dann auf der 225, einer relativ verkehrsarmen Strasse, bis nach Bedford. Danach auf die 62 und letztendlich auf die 129 bis nach Lynn, etwa 20 km nordoestlich von Down Town Boston. Hier sach ich dann nach 9 Tagen, 7 Stunden und 47 sekunden (Netto -Fahrtzeit, also innerhalb des erforderlichen Zeitlimits des Race Accross America. Nur die Jungs fahren die Zeit in Brutto).

Hier hat dann Cliff mit seinen 2 Hunden Tara und Roo das obligatorische Bild von mir gemacht.
Anschliessend brach ueber den Nordosten dann ein Unwetter herein, was die Suche nach einem Motel zusaetzlich erschwerte. In einem Starbucks joint in Marblehead traf ich dann noch Alice & Jack einen aelteren Ehepaar aus New Hamphire. Ich wohne jetzt fuer 2 Tage in einem Motel direkt an der US 1. Morgen ziehe ich in ein Bed & Breakfast Joint um. Heute Nachmittag geht es nach Down Town Boston und am Donnerstag mache ich eine Reise durch Neuengland, wo ich die Orte besuchen werde, die ich seinerzeit mit den Kameraden der Rommel gesehen habe:
" Boston Combat Zone" , Fall River, Newport und Cape Code. Am Sonntag geht es dann von Logan int airport ueber London zurueck nach Hamburg.

Gesamtbilanz: 3423 Meilen = 5507 km , 223 Std 47 min reine Fahrzeit, 5 Plattfuesse, 1 gebrochene Speiche, 178 500 verbrannte Kalorien (sagt mein Garmin) Rolf, sag mir bitte wieviel Bratkartoffeln das sind ?

Hier nochmal die Bankverbindung des Spendenkontos des Kinderhospiz in Flensburg:
Kinderhospiz Flensburg Kontonummer 422420005 Deutsche Bank BLZ 215 700 11
Stichwort "Coast to Coast"




















Samstag, 30. Mai 2009

Riding through the Mountains of Vermont





































Samstag, 30.Mai 2009

Amsterdam, NY nach Brattleboro, VT 105 mls, 7:38:44 Std, 1897 hm,

Hallo fans !
Ich haette mir den heutigen Hoehengradienten besser vorher anschauen sollen, dann haette ich gewusst, was da heute auf mich zukommen wuerde. Bis Troy (Grossraum Albany = State Capital of New York) fuhr ich wieder am Mohawk River entlang, was sehr schoen war, zumal ich wiedermal Rueckenwind hatte. In Scotia machte ich erstmal Fruehstueck, da es im Hotel bei meinen departure noch nichts gab. In Troy nervte mich das endlose Stop & Go. Die hiesigen Ampelschaltungen soll einer verstehen, ich nicht ! In Troy habe ich den Hudson ueberquert, also wieder mal nahezu Meeresniveau. Anschliessend ging es die Route 7 bis zur state line nach Vermont. Jetzt begann das Drama.Der Summit bei Woodford liegt auf fast 2400 Fuss, also bei 750 m . Aber die wunderschoene Landschaft entschaedigte mich fuer die Strapazen.
Dann bei Wilmington erwischte es mich wieder mal. Plattfuss! Diesmal Gottseidank nur vorne.
Doch als ich meine Handpumpe einsetzen wollte, streikte diese. Ich hatte Glueck, dass 2 Motorbiker aus Massachusetts ( Ken & Carol ) mir mit ihrer Handpumpe (Walmart!) aushalfen.
Spaeter stellte es sich heraus, dass sich im Pumpenkopf noch ein abgebrochenes Stueck Ventil befand.
Beim letzten Gipfel (Scenic View) machte ich dann noch die Bekanntschaft mit Randy und Gregg aus New Hampshire undBill aus Massachusetts, die sich mit mir ablichteten. " Quiet an accomplishment! " Dann noch 8 Meilen downhill und jetzt bin ich in Battleboro.

Morgen geht es auf die letzte Etappe ca.100 Meilen und 1700hm, die aber bis km 80 abgebacken sind.Ihr seht also, ich habe mir den Gradienten vorher angeschaut.

Uebrigens, wenn ihr die Seite von Walking Fool, Day 6 euch anschaut, da bin ich kurz auf dem Video zu sehen.

So , morgen ist es soweit. Gegegn 1700 Uhr Ortzeit werde ich mein Ziel hoffentlich erreichen .
Dann liegen fast 5500km (ich muss wohl einige Umwege gefahren sein) hinter mir.

Hier noch eine kleine Vorankuendigung. Falls Ihr am Pfingstmontag bei der Tante zum Kaffee eingeladen seid, stellt doch mal um 1530 das Radio auf NDR 1 Welle Nord ein. Mehr will ich noch nicht verraten.

:-) Eisenhansi

Riding along the Mohawk River











Freitag, 29.Mai 2009
Statistik: 117 mls, 7:35:15 Std, Schnitt: 15 mph, 1330 hm

LaFayette, NY nach Amsterdam, NY

Heute konnte ich erst um 11Uhr starten, da es bis dahin wie aus Eimern schuettete.Das kam mir auch zupass, da der Abend zuvor im irischen Pub ziemlich bierselig war. Da hatte ich noch Zeit an Bobbie's Computer zu daddeln und ihre Kaffeemaschine ausgiebig zu nutzen. Dank des Doppler Radars der lokalen TV Station konnte ich genau abschaetzen,wann der Regen vorueber war und dann ging es schliesslich um 11 Uhr los. Zunaechst die Apulia Road nach Norden bis zur 173 bei Jamesville, dann Richtung Chittaenango und dann weiter auf die 5 bis Amsterdam. Alles lief wunderbar, bis auf Utica, wo ich auf die Expressway geriet , was ungefaehr so ist als ob ich mit dem Fahrrad am Frankfurter Kreuz von der A 3 auf die A 5 wechseln wuerde. Aber mittlerweile habe in dieserBeziehung mir ein dickes Fell angeeignet.
Die NY 5 fuehrt entlang desMowawk River, den schon die Einwanderer auf dem Weg nach Westen bevorzugt haben. In Amsterdam bin ich dann in einemHotel in der Downtown abgestiegen und todmuede ins Bett gefallen

Donnerstag, 28. Mai 2009

Taking a day off in LaFayette, New York





























High guys!

Bevor ich den heutigen Tag revuepassieren lasse, hier nochmal die Kontoinfo fuer das Spendenkonto:

Kinderhospiz Flensburg Kontonummer 422420005 BLZ 215 700 11 Deutsche Bank Stichwort "Coast to Coast"

Der heutige Tag war ein easy going one. Erst habe ich einen neuen Reifen aufgezogen, weil der alte einen derben cut aufwies. Dann bin ich mit Merle und Meinolf nach Skaneateles. " I took me 4 month to pronounce it correctly!" und anschliessend nach Syracuse in einen amerikanischen Konsumtempel sprich Mall. Dort mich erstmal nach dem Preis fuer einen 8 Gig ipod ($ 149,-) erkundigt und versucht mein cell phone aufzuladen. Anschliessend nochmal zur gas station und fuer 75 cent 8 bar auf mein Hinterrad gepumpt. In Skaneateles spielte ich nochmal den Mister Wise Guy, was, glaube ich, garnicht so gut ankam. Da radelten doch 2 Maedels auf Rennraedern mit total unsinngen Einstellungen. Die eine mit 53/12 , die andere mit einem 15 cm zu tief eingestellten Sattel. Ihr Trainer haette schon Erfahrung, er sei schliesslich ein Ironman. Na dachte, schoener ironman . Gleich schau ich nochmal in den weather channel, wie die Vorhersagen fuer morgen sind und heute abend geht es in eine irische Kneipe fuer chicken wings & beer.
Die Bilder liefere ich heute abend bzw morgen frueh nach.
Wenn mein Vorplotten hinhaut, werde ich am Sonntag den Atlantik treffen.
320 miles to go !

Mittwoch, 27. Mai 2009

Dejavu' in Skaneateles







Mittwoch, 27. Mai 2007
Statistik: 132,2 mls , 9:17:33 Std, Schnitt: 14,2 mph, 2027 hm

Gesamt: 3092 mls, 210:23 Std, 159 995 cal

Ok, dass das heute ein langer und anstrengender Tag werden wuerde, wusste ich von unserem Besuch im letzten Jahr bei den Gasteltern von Maxi hier in Lafayette, 15 Meilen suedlich von Syracuse, NY, aber am Ende war ich ganz schoen auf. Die meisten der 2000 hm habe ich auf den letzten 17 Meilen gemacht.
Von Warsaw ganz frueh (0630) gestartet, um dort erstmal in flachere Regionen im Norden zu vorzustossen. Dort bei Wyoming die Route 20 ueber Canandaigua, (Pause) Geneva, Waterloo genommen. Hier im Westen New Yorks ist gruenes Farmland vorherrschend. Sieht alles so aehnlich aus wie im Hunsrueck oder Westerwald. In Seneca Falls Brian, einen Radfahrer Brian getroffen, der im naechsten Jahr nach Deutschland kommen will. Dann in Auburn: oh Gott wo ist das vertraute Strassenschild "Route 20 East" Muss wohl im Ort den falschen Turn genommen haben. Also kehrt Marsch 5 Meilen zurueck. In Skaneateles dann das Dejavu Erlebnis im Bed & Breakfast joint, wo Dagmar und ich im letzten Jahr wohnten. Leider waren die girls nicht da und ich musste mit dem owner vorlieb nehmen. Dann noch schnell Kaffee und cookies weggeatmet und dann die letzten 17 Meilen geradelt, fuer die ich 1 1/2 Stunden brauchte. Abwechselnd one mile up one mile down und das immer zwischen 8 und 12 %. Schliesslich bin ich dann hier in Lafayette nach ueber 9 Stunden eingetrudelt. Zeitgleich sind auch die Eltern von Bobbie's Gasttochter Merle aus Deutschland eingetroffen, mit denen ich morgen auf sightseeing tour gehen werde.
Am Freitag geht es weiter Richtung Albany, NY
Auch hoffe, ich morgen die Bilder nachliern zu koennen.

That' s not the Ocean, yet ! It' s just Lake Erie !











Westfield, NY nach Warsaw, NY
Statistik: 92,7 mls, 6:45:51 Std , Schnitt: 13,7 mph, 700 hm

Mann, haette ich gewusst, was auf mich heute zukommt, ich haette es besser sein lassen sollen. Dabei fing der Tag so schoen an. In Barcelona, NY , nicht groesser als der Club Nautik bei Holnis, spendierte einer der locals mir ein Fruehstueck. Auf die Frage nach dem check : "It's been taken care of!" "Einer, der in LA aufgebrochen ist, um Cross Country zu fahren, muss gut refueled den Tag beginnen." Anschliessend ging es entlang Lake Erie die 5 Richtung Buffalo, wo ich in eine Megabaustelle geriet, was dem Vorankommen nicht gerade half. Dann ein schneller Blick auf die Karte: 20 A !! Kein guter Entschluss. Ich musste auf den letzten 20 Meilen 700 hm bewaeltigen, zumal jetzt auch noch Regen einsetzte, Die letzten Meilen bis nach Warsaw waren ob der steilen Abfahrten bei Regen kein Vergnuegen, zumal ich noch den Huegel (10-12% Steigung) bis zum Motel erklimmen musste.
Ubrigens die beiden Maedels sind von der Substation, wo ich den bisher besten 11' sub gegessen habe. die beiden aelteren Herren sind Roscoe (links) an old englishman und Jimmy, der angeblich schon ueberall gewesen sein soll